mehrwert Berlin

Aktuelles

Information und Austausch beim BSR-Kundenforum

(Quelle: BSR)

Information und Austausch mit ihren Kunden ist für die Berliner Stadtreinigung wichtig. Das sehen offenbar auch die Kunden so, denn bei zwei gut besuchten Kundenforen am 22.11. und 5.12. gab es in der Hauptverwaltung der BSR regen Austausch. Von den zu erwartenden Neuerungen in der Bundesgesetzgebung, über Themen wie Haumeisterkarte, elektronischer Rechnungsaustausch und Trenntstadt Berlin bis hin zur Zukunft der Entsorgung gab es interessante Informationen. Besonders rege war das Interesse am neuen Unterflursystem für die Müllentsorgung. Dazu referierte der künftige Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft „Neues Berlin“, Stefan Krause. Neues Berlin ist der Pionier auf diesem Gebiet, ist gemeinsam mit der BSR den Schritt in diese innovative, platzsparende und behindertengerechte Entsorgungsmöglichkeit gegangen. Zudem konnte dieses neue System auch gleich auf dem Gelände der BSR in der Praxis begutachtet werden – auf dem neu eingerichteten und noch nicht ganz fertig gestellten MusterMüllstandsplatz in der Ringbahnstraße. Dieser Musterplatz soll künftig den Kunden die Möglichkeit bieten, sich über alle Alternativen bei Behältern und sonstigen Materialien, die zu einem solchen Platz gehören, zu informieren.

 

Innovationskultur schaffen – das Ideenlabor der BSR

(Quelle: BSR)

Müllabfuhr und Straßenreinigung werden sich verändern – davon sind die Beschäftigten der BSR überzeugt. Und sie wissen auch schon an der einen oder anderen Stelle, wo Veränderung nötig ist. Um der Innovationskultur im Unternehmen mehr Leben einzuhauchen ist ein Team von Innovatoren aus nahezu allen Bereichen der BSR angetreten, Notwendigkeiten für Innovationen aufzuspüren, sie dann auch anzustoßen, dabei mit Wirtschaft und Wissenschaft zusammen zu arbeiten. Erste Projekte sind bereits in der Umsetzung. So wurde zusammen mit den Partner Heliocentris Energiesysteme GmbH und FAU das weltweit erste Müllsammelfahrzeug entwickelt, dessen Ladehydraulik mit Energie aus einer Brennstoffzelle angetrieben wird. Der Umwelteffekt ist ein doppelter: geringerer Kraftstoffverbrauch und deutlich weniger Geräusche bei Ladevorgang. Auch mit alternativen Behältersystemen für den Müll, neuen Techniken für Straßenpapierkörbe, neuen Entsorgungswege für einzelne Stoffströme wie z.B. Laub und Elektromobilität befasst sich das Innovationteam.

Barrierefreiheit im Blick

„Wir, die BVG, wollen für alle Berlinerinnen und Berliner zur Verfügung stehen. Diesem Anspruch folgend haben wir uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, alle Bahnhöfe und Haltestellen bis zum Jahr 2020 barrierefrei auszubauen“, sagt Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorsitzende des Vorstandes und Vorstand Betrieb der BVG. Allein seit Beginn der Kampagne „Service 2011“ im März dieses Jahres wurden sieben Aufzüge auf U-Bahnhöfen in Betrieb genommen – bis Jahresende wird ein weiterer folgen. Damit sind von den 173 UBahnhöfen heute bereits 84 Bahnhöfe mit einem Aufzug ausgestattet und weitere neun Bahnhöfe über Rampen erreichbar. Im kommenden Jahr plant die BVG, sechs weitere Bahnhöfe mit Aufzügen auszustatten.
Kontinuierlich arbeitet die BVG an einem barrierefreien öffentlichen Verkehrsangebot. Neben bewegungseingeschränkten Fahrgästen geht es dabei auch um blinde und sehbehinderte Menschen: Schon heute gibt es auf 106 U-Bahnhöfen taktile Blindenleitsysteme. Bis 2020 sollen auch diese zum Standard gehören. Um blinden und sehbehinderten Menschen die Orientierung und Bewegung zu erleichtern, wurden alle Fahrzeuge der BVG mit farblich stark kontrastierenden Inneneinrichtungen und durchgehenden Haltestangensystemen ausgestattet. Mehrmals im Jahr bietet die BVG spezielle Trainings für Fahrgäste mit Mobilitäts und Sinnesbehinderungen an.
 
Das Ziel des Landes Berlin, allen Berlinern gleiche Mobilitätschancen zu bieten, hat die BVG bei den Bussen bereits erreicht: Sie sind zu 100 Prozent barrierefrei. Zusätzlich hat die BVG dieses Jahr die neuen Straßenbahnen FLEXITY eingeführt, die bis 2017 alle hochflurigen TatraBahnen durch moderne ebenerdige Fahrzeuge ersetzen. Auf 16 von 22 Straßenbahnlinien fahren bereits ganz oder teilweise barrierefreie Fahrzeuge.

GESOBAU veräußert Grundstücke an Baugruppe

Die GESOBAU veräußerte im November ein Baugrundstück in der Sarkauer Allee 1a/Schirwindter Allee 33 an eine Baugruppe. Das 3.310 Quadratmeter große Areal nahe der Charlottenburger Heerstraße wurde im Rahmen eines Strukturierten Auswahlverfahrens über die Netzwerkagentur Generationen-Wohnen interessierten Baugruppen angeboten. Die Netzwerkagentur wurde von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eingesetzt, um Baugruppen und somit Projekte zur Schaffung von Wohneigentum für kleine und mittlere Einkommen mit Service bei ihren Vorhaben zu unterstützen.
Das 3.310 Quadratmeter große Grundstück befindet sich in attraktiver innerstädtischer Lage mit sehr guter verkehrstechnischer Anbindung und einer grünen Umgebung. Das Bebauungs und Nutzungskonzept sieht Stadthäuser und Geschosswohnungen vor. Attraktiv wird das Projekt für die zukünftigen Bewohner vor allem durch eigene Mitgestaltungsmöglichkeiten bei der Planung, zeitgemäßen Wohnkomfort und einen großen Garten. Die Gebäude werden größtenteils als Holzrahmenbau errichtet und zeichnen sich durch hohe Energieeffizienz und Nachhaltigkeit aus.
Die Baugruppe plant eine maßvolle Grundstücksentwicklung, die die Bildung von bezahlbarem Wohneigentum für generationenübergreifendes Wohnen ermöglicht.  Sie besteht aktuell aus neun Erwerbern. Weitere neun Erwerber möglichst mit vielen Kindern sollen gewonnen werden.
Die GESOBAU unterstützt die Baugruppe durch faire Konditionen und gewährt Entwicklungszeit bis zur Projektumsetzung. GESOBAU-Vorstand Christian Wilkens zu den Zielsetzungen des Projekts: „ Als städtisches Wohnungsunternehmen tragen wir mit diesem Baugruppenprojekt den Zielsetzungen des Landes Berlins Rechnung und unterstützen die Schaffung von Wohneigentum für kleine und mittlere Einkommen. Das Projekt ist geeignet, die Attraktivität des Wohnens in der Stadt zu fördern. Wir erwarten ein spannendes Wohnprojekt, das das Quartier rund um die Heerstraße bereichern wird.“    
Aufgrund der positiven Erfahrungen wird die GESOBAU in Kürze weitere für Baugruppen geeignete Baugrundstücke in vielversprechenden Wohnlagen in BerlinWedding anbieten.
Weitere informationen...

Klimaschutz 2.0: Wohnungswirtschaft vereinbart CO2-Deckel

(Jörg Franzen, GESOBAU, Umweltsenatorin Katrin Lompscher, Stadtentwicklungsstaatsekretärin Hella Dunger-Löper, Stefanie Frensch, HOWOGE, Maren Kern, BBU und Christian Wilkens, GESOBAU (v.l.n.r.))

Am 21. November 2011 unterzeichneten Umweltsenatorin Katrin Lompscher und Stadtentwicklungsstaatssekretärin Hella Dunger-Löper mit den GESOBAU-Vorständen Jörg Franzen und Christian Wilkens sowie den HOWOGE-Geschäftsführerinnen Stefanie Frensch und Sophia Eltrop ein Klimaschutzabkommen der zweiten Generation.
Auf Grundlage der bisher erreichten Klimaschutzerfolge wird in den Einzelvereinbarungen bis 2020 ein unternehmensspezifischer Höchstwert für jährliche CO2-Emissionen  – ein sogenannter CO2-Deckel – aus Raumheizung, Warmwasserbereitung und Hausbedarfsstrom festgeschrieben.
Für die GESOBAU heißt das konkret: Derzeit liegt der jährliche CO2-Ausstoß je Wohnung bei den rund 37.000 Wohnungen bei etwa 2,7 Tonnen. Vereinbart wurde nun bis 2020 eine CO2-Obergrenze von 1,38 Tonnen. „In der Energieeffizienz unserer Wohnhäuser liegt noch ein erheblicher Hebel für eine deutliche CO2-Einsparung. Im Märkischen Viertel werden wir nächstes Jahr mit 7.500 Wohnungen die Hälfte unserer Bestände energetisch modernisiert haben, in der darauffolgenden Heizperiode geht dann das Biomasse-Heizkraftwerk ans Netz und versorgt das MV mit nahezu CO2-neutraler Wärme. Wir freuen uns, dass der durch all diese Maßnahmen stark reduzierte Primärenergiebedarf in unseren Beständen die CO2-Emissionen pro GESOBAU-Wohnung bis 2020 nahezu halbieren wird“, sagt GESOBAU-Vorstand Jörg Franzen.

degewo und GESOBAU kaufen gemeinsam 4.680 Wohnungen

(Knobelsdorfstr. 95)

Berlin hat 4.680 städtische Wohnungen mehr:  Die Berlin-Partner degewo AG und GESOBAU AG erwerben zum 1. Januar 2012 gemeinsam die CORPUS SIREO Investment Residential No. 31 GmbH von CORPUS SIREO. Der Gesellschaft gehören 4.680 Wohnungen und 59 Gewerbeeinheiten in ganz Berlin. „Wir erwerben gemeinsam eine Gesellschaft mit einem attraktiven, sehr gut gepflegten Wohnungsbestand, der gut zu den Beständen von degewo und GESOBAU passt. Damit stärken wir nicht nur unsere Marktpositionen, sondern erhöhen die Zahl der kommunalen Wohnungen in Berlin auf fast 275.000“, erklärt Christoph Beck, Vorstandsmitglied der degewo. Jörg Franzen, Vorstandsmitglied der GESOBAU, ergänzt: „Der Kauf ist ein positives Signal für die Mieter, die von der Sicherheit und dem nachhaltigen Geschäftsmodell der beiden kommunalen Wohnungsunternehmen profitieren werden.“Die meisten der übernommenen Wohnungen  befinden sich in den Bezirken CharlottenburgWilmersdorf (1.052 Wohnungen),  Mitte (771), Tempelhof-Schöneberg (565), Neukölln (549) und Pankow (458). Die Wohnungen stammen überwiegend aus den 1920er und 1930er Jahren, 55% der Gebäude stehen unter Denkmalschutz.Bei der  CORPUS SIREO Investment Residential No. 31 GmbH  handelt es sich um die ehemalige GHG Wohnen GmbH, die die BVG im Jahr 2005 an CORPUS SIREO veräußert hatte.  Die bestehenden Verpflichtungen im Rahmen einer Sozialcharta gegenüber Mietern, Mitarbeitern und dem Unternehmen werden von degewo und GESOBAU übernommen. Beide Unternehmen führen die Gesellschaft unter einem neuen Namen gemeinsam weiter.

Weitere Informationen… 
www.degewo.de   
www.gesobau.de
www.corpussireo.com

 

Gewerberäume für ein Jahr mietfrei

2.  degewo-Gründerpreis: Jury zeichnet Preisträger für ungewöhnliche Ideen und gute wirtschaftliche Aussichten aus

Personalisierte Herrenwäsche, die Dekontamination von Kulturgütern, das Entwerfen einmaliger Kleidungsstücke und Kunstbedarf aus Produktionsresten. Die Gewinner des 2. degewo-Gründerpreises haben zum Teil recht ausgefallene Geschäftsideen. Die prominent besetzte Jury hat sich aber vor allem von der wirtschaftlichen Tragfähigkeit der Konzepte überzeugt. Die vier Preisträger Sox & Boxers, Material Mafia, Julice En Rêve und Cult-Art-Decon erhalten jetzt Gewerberäume aus dem degewo-Bestand, die sie für ein Jahr mietfrei beziehen können. „Wir wollen den jungen Unternehmen den Start in die Selbständigkeit erleichtern“, sagte degewo-Vorstandsmitglied Frank Bielka bei der Preisverleihung. Zusätzlich erhalten die Gewinner, die sich gegen rund 30 hochklassige Konkurrenten durchsetzten konnten, eine intensive Beratung und Betreuung.
Zur prominent besetzten Jury gehörten in diesem Jahr: Nils Busch-Petersen (Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg), Jan Eder (Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin), Daniel Wall (Vorstandsvorsitzender der Wall AG) und Frank Bielka. „Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Aber neben den innovativen Ansätzen der Preisträger, haben die Jury auch die wirtschaftlichen Aussichten überzeugt“, so JuryMitglied Nils Busch-Petersen.
Zwischen Juni und September konnten sich angehende Gründer, aber auch Unternehmer, die bereits die ersten Schritte hinter sich haben, um den 2. degewo-Gründerpreis bewerben. Berlins führendes Wohnungsunternehmen hat mehr als 1.500 Gewerberäume in der ganzen Stadt.

Ein kleiner Sonnenschein – Solarbaby Paul erfreut Eltern und Paten

(Vivantes Personalvorstand Manfred Rompf, BEA-Geschäftsführer Michael Geißler, die Eltern von Solarbaby Paul Janine und Tobias Löblich mit der scheidenden Umweltsenatorin Katrin Lompscher auf dem Dach des Mutter-Kind-Zentrums in Neukölln (v.l.n.r.))

Im Sommer hatten Janine und Tobias Löblich doppelten Anlass zur Freude. Ihr Sohn Paul kam zwar drei Monate zu früh, aber trotzdem gesund zu Welt. Und kurz darauf übernahm die Berliner Energieagentur (BEA) für den Neugeborenen eine Solarpatenschaft im Wert von 500 Euro. Die BEA hatte auf dem Dach des Mutter-Kind-Zentrums des Vivantes Klinikums Neukölln (MKZ) ihre 17. Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Und die Geburt von Paul als eines von jährlich über 3.600 Kinder, die in der zweitgrößten Geburtsklinik in Deutschland zur Welt kommen, fiel mit diesem Ereignis zusammen.
Die Anlage produziert mittlerweile fleißig Strom. Und Solarbaby Paul erfreut sich bester Gesundheit. „Er wächst und gedeiht“, teilen die stolzen Eltern mit, die sich über die stabile Entwicklung ihres Sohnes freuen. Während Paul bei seiner Geburt geradezu ein Leichtgewicht von 785 g war, bringt er heute 3.200 g auf die Waage und ist putzmunter. Jetzt kann die junge Familie entspannt der ersten gemeinsam Weihnachtszeit in ihrem neuen Zuhause in Bonn entgegensehen.
Im August hatten Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Manfred Rompf, Geschäftsführer Vivantes und Michael Geißler, Geschäftsführer der Berliner Energieagentur, den Eltern auf dem Dach des MKZ die Solarpatenschaft überreicht als Festgeldanlage und Startgeld für den kleinen Paul. Der von der BEA gestiftete Betrag wird über die gesamte Laufzeit der Solaranlage fest angelegt und steht danach dem dann 20-Jährigen mit Zinseszins zur Verfügung.
Insgesamt hat die BEA auf dem Dach des Krankenhauses 266 polykristalline Module des deutschen Herstellers Sovello installiert. Die Anlage erzielt eine Spitzenleistung von 50 kW. Sie erzeugt rund 46 Megawattstunden Strom und spart 30 Tonnen CO2 pro Jahr.

Konzerterlebnis für Mieter

Auch in diesem Jahr freuten sich Mieter der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH über ein Mieterkonzert. Das Konzert zum Herbstausklang am 20. November in der Lichtenberger Max-Taut-Aula war bis auf den letzten Platz ausgebucht.
Mieter, die nicht gut zu Fuß sind, konnten von zentralen Orten in Lichtenberg und  Hohenschönhausen die organisierten Shuttle-Busse zur Max-Taut-Aula nutzen.
Die Geschäftsführerin der HOWOGE, Stefanie Frensch, eröffnete die Veranstaltung. Gut 350 klassikbegeisterte Mieter mit Angehörigen und Freunden waren der Einladung gefolgt.  
Unter der musikalischen Leitung von Stefan Diederich begeisterten das Neue Sinfonieorchester Berlin und ausgewählte Solisten das Publikum. Das Orchester, gegründet 2003,  verfügt über ein umfangreiches Repertoire von Barockmusik bis zu Kompositionen des 20. Jahrhunderts.
Das abwechslungsreiche Programm bot Ausschnitte aus Mozarts „Don Giovanni“ genauso wie aus Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ oder aus Pablo de Sarasates „Fantasie über Carmen von Bizet“ und noch einiges mehr. Besonders brillierte Nathan De'Shon Myers als Baritonslist.

„Wir sehen sehr gerne, wie diese Veranstaltung von unseren Mietern angenommen wird. Nicht zuletzt möchten wir durch solche Gelegenheiten auch den nachbarschaftlichen Kontakt und gemeinsame Erlebnisse unserer Mieter fördern. Das ist uns auf jeden Fall gelungen.“, freute sich Stefanie Frensch nach dem Konzert.
Die HOWOGE organisierte inzwischen zum dritten Mal diese bei den Mietern begehrte Veranstaltung.

IBB Wohnungsmarktbarometer 2011 ist da

(Quelle: IBB)

Das IBB Wohnungsmarktbarometer 2011 ist da. Wie bereits in den vergangenen Jahren bildet es die jeweils aktuellen Entwicklungen und Tendenzen am Berliner Wohnungsmarkt ab. „Was nun die kommenden Jahre betrifft, so erwarten die darin befragten Experten für die Addition aller Teilmärkte einen weiterhin nur geringfügigen Anstieg der Nachfrage nach Wohnraum in der Hauptstadt“, sagt Andreas Tied Bereichsleiter Immobilien und Stadtentwicklung in der IBB. „Im unteren Preissegment aber wird mit einem deutlichen Nachfrage-Schub gerechnet.“ Einen deutlichen Anstieg der Nachfrage prognostizieren die Experten auch beim Mietangebot für Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäusern, obwohl hier im laufenden Jahr die Nachfragewerte geringer sind als im Vorjahr.
Für die aktuelle Ausgabe des Barometers wurden insgesamt 224 Marktteilnehmer – Makler, Wohnungsunternehmen, Hausverwaltungen, Wissenschaftler und Mietervertreter –  befragt.  Nach deren Einschätzung übersteigt im Eigentumssegment die Nachfrage das vorhandene Angebot. Dies gilt sowohl für Eigenheime als auch für Eigentumswohnungen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Angebotssituation für Eigenheime geringfügig positiv verändert. Dagegen hat sich das Angebot an Eigentumswohnungen weiter verknappt.
In weiten Teilen angespannt ist die Angebotssituation auf dem Mietwohnungsmarkt. Nur im oberen Preissegment berichten die Experten über ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. In den anderen Segmenten übersteigt die Nachfrage das Angebot. Insbesondere im unteren und preisgebundenen Segment hat sich die Situation verschärft.
Das IBB Wohnungsmarktbarometer 2011 steht im Internet unter der Adresse www.ibb.de/wohnungsmarktbarometer zur Verfügung.

STADT UND LAND stellt Neuköllner Fassadenkunst-Galerie fertig

STADT UND LAND-Geschäftsführer Ingo Malter mit dem Neuköllner Bezirks-bürgermeister Heinz Buschkowsky und dem künstlerischen Projektleiter Halim Bensaid (v.l.n.r.) bei der Finissage der Fassadenkunst-Galerie.

Die STADT UND LAND setzt neue Impulse bei der Entwicklung von Stadtquartieren. Das Kunstprojekt „Vegetal City“ schafft fantasievolle urbane Erlebnisräume in Neukölln. Ingo Malter, Geschäftsführer der STADT UND LAND, und der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky stellten das Fassadenkunstprojekt im Herbst der Öffentlichkeit vor. Sieben Häuserfassaden wurden in Kunstwerke verwandelt, um die Attraktivität des Quartiers zu erhöhen und die Identifikation der Mieter mit ihrem Wohnumfeld zu erhöhen. Mit einer fantasievollen Akrobatikeinlage wurde eines der Motive in der Neuköllner Allee zum Leben erweckt, eine Grün-Stadt-Utopie aus der Fantasie in die Wirklichkeit transportiert.
Gestaltet wurden die Fassaden von einem internationalen Künstlerteam, darunter auch namhafte Künstler wie der französische Comic-Star Nicolas de Crécy und der international renommierte belgische Architekturvisionär Luc Schuiten. Entstanden sind sieben eindrucksvolle Stadtvisionen, die das mögliche Miteinander von Mensch und Umwelt, Natur und Stadtraum abbilden.  
Vor dem Hintergrund sich ändernder ökonomischer, sozialer und kultureller Bedingungen setzt sich die STADT UND LAND intensiv mit Fragen der Stadtgestaltung auseinander. Fassadenkunst als „Kunst am Bau“ soll Nachbarschaften stärken und den Kiez lebens und liebenswerter machen. Denn Menschen prägen das Viertel – ihre Träume, Vorstellungen und ihr Engagement.

STADT UND LAND im gesellschaftlichen Dialog:

(Ingo Malter, Geschäftsführer der STADT UND LAND, Philip D. Murphy, US-Botschafter (v.l.n.r.))

US-Botschafter Murphy sprach über die amerikanische Integrationspolitik

Sprache ist unumstritten der Schlüssel zur Integration. Dennoch führt eine Debatte, die sich ausschließlich auf den Spracherwerb fokussiert, zu einem einseitigen Verständnis von Integration. In einem Vortrag des US-Botschafters Philip D. Murphy kam dies deutlich zum Ausdruck. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „STADT UND LAND im gesellschaftlichen Dialog“ referierte er zum Thema „Die Vereinigten Staaten – eine Nation von Einwanderern“.
Aufschlussreich und unterhaltsam gab der US-Diplomat einen Einblick in die amerikanische Integrationspolitik. Dabei machte er verständlich, warum die Integrationsleistung nicht gänzlich den Migranten übertragen werden sollte. Zahlreiche Einwanderer hätten die USA über Generationen hinweg geprägt. Insofern müsse Vielfalt mehr als Chance und Bereicherung denn als Bürde gesehen werden. „Länder, die sich auf Integration fokussieren, sind wettbewerbsfähiger und innovativer“, konstatierte der 54-Jährige. Außerdem machte er deutlich, dass Integration für ihn keineswegs Assimilation bedeute. Das Bild vom „melting pot“, dem Schmelztiegel, in dem sich verschiedene Kulturen und Werte zu einer gemeinsamen integrierten nationalen Kultur mischen, habe ausgedient. Vielmehr gefalle Murphy die Vorstellung vom Gemüseeintopf, in dem jede Zutat ihren eigenen Geschmack hat: „Mit der Eindickung gewinnt der Eintopf an Aroma, weil jede einzelne Zutat ihren einzigartigen Geschmack mitbringt.“
US-amerikanische Immigranten stünden weniger unter dem Druck, ihre kulturellen, religiösen und ethnischen Eigenarten abzulegen. „Wir brauchen für ein gutes Klima in der Gesellschaft die Zusammenarbeit von beiden Seiten. Denn wie sollen sich Einwanderer erfolgreich integrieren, wenn sie sich nicht willkommen fühlen?“, fragte Murphy. Aber auch die US-Einwanderungspolitik sei weit entfernt vom Prädikat „makellos“, erklärte der Diplomat.

Vivantes neu bei den Berliner Freunden

(Vivantes-Maskottchen Vivo mit Hertha-Schal)

Die Vivantes  Netzwerk für Gesundheit GmbH ist seit Anfang November 2011 Mitglied der Initiative „Berliner Freunde“. Die Initiative wurde 2008 von HERTHA BSC gemeinsam mit  SPORTFIVE ins Leben gerufen und von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit als Schirmherr unterstützt.
"Vivantes und Hertha BSC gehören zu Berlin. Für mich ist es eine Herzenssache, dass Vivantes sich als der Berliner Gesundheitskonzern hier engagiert und die Arbeit der Berliner Freunde und die Stadt unterstützt", so Joachim Bovelet, Vorsitzender der Geschäftsführung von Vivantes.
Neben zahlreichen Projekten aus den Bereichen Sport, Bildung und Soziales hat sich die Initiative der Förderung von Jugendmannschaften angenommen. So unterstützen die Berliner Freunde aktuell 12 Kiezkickervereine in ganz Berlin, bei denen u. a. auch die Profi-Mannschaft von HERTHA im Rahmen der „HERTHA hautnah“ Aktionen regelmäßig live vor Ort ist. Die Berliner Freunde engagieren sich für Berlin und die Kinder dieser Stadt. Sie wollen gemeinsam einen Beitrag leisten, um diesen Chancen zu eröffnen und deren Potenziale zu entfalten.
"Wir freuen uns sehr, dass unsere Initiative so große Unterstützung erfährt. Mit der Hilfe unserer Partner können wir dies noch nachhaltiger tun", sagt Michael Preetz, Geschäftsführer Sport bei Hertha BSC.
Alle Projekte sollen Kindern und Jugendlichen Hilfe zur Selbsthilfe geben, ihnen Perspektiven eröffnen und bereits bestehende positive Ansätze verstärken.

Sozialassistenten – Vivantes schafft neuen Ausbildungsgang für Pflegekräfte

(3 von 22 Azubis: HanunmaK., Tugba C., Lisza C.(v.l.n.r.))

Seit dem 1. September 2011 können junge Menschen mit Hauptschulabschluss bei Vivantes einen neuen Ausbildungsberuf für die Pflege erlernen. Innerhalb von zwei Jahren können sie einen Abschluss als Sozialassistent/in erlangen.
Organisiert wird die Ausbildung vom Institut für berufliche Bildung im Gesundheitswesen  IbBG  der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH. Mit dem Start des ersten Jahrgangs mit 22 Plätzen hat sich die Zahl der Ausbildungsplätze bei Vivantes auf 790 erhöht.
„Mit diesem Ausbildungsgang wollen wir auch die Schulabgänger ansprechen, die nicht mit guten Noten, aber mit sozialer Kompetenz glänzen können. Mit dieser Ausbildung sollen z. B. auch Migrantinnen und Migranten für die Pflege gewonnen werden, welche die Anforderungen für eine dreijährige Fachausbildung noch nicht erfüllen,“ so Ulrich Söding, Leiter des IbBG.
Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz: „Der neue Ausbildungsgang zum Sozialassistenten/zur Sozialassistentin, erweitert das Qualifikationsspektrum und macht es möglich, auf die sich wandelnden Rahmenbedingungen in der Pflege künftig flexibler zu reagieren.“
Das IbBG zählt zu den größten Bildungseinrichtungen für Gesundheitsfachberufe in Deutschland. Hier bildet Vivantes eigene Kräfte sowie einen Teil des Nachwuchses für die Region aus. Für Vivantes ist der neue Ausbildungsgang Teil seiner Strategie, dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen.

Belegschaft der Wasserbetriebe unterstützt Kinderhospiz

(Quelle: Berliner Wasserbetriebe)

Die Berliner Wasserbetriebe unterstützen das Kinderhospiz Sonnenhof der Björn Schulz Stiftung. In diesem Jahr  erhielt die Björn Schulz Stiftung von den Wasserbetrieben einen Wasserspender. Die Belegschaft der Berliner Wasserbetriebe sammelte im Rahmen der alljährlichen Weihnachtsspendenaktion für den Sonnenhof. „Allein von 2006 bis 2010 haben unsere Mitarbeiter mehr als 37.000 Euro für den Sonnenhof gesammelt“, sagt Gesamtpersonalratsvorsitzender Karsten Malareck. Die diesjährige Spendenaktion ist bereits am laufen.

Das im Sonnenhof übergebene Gerät ist zugleich der 1.200. Trinkwasserspender, den die Berliner Wasserbetriebe bei Kunden in Berliner Unternehmen und Institutionen installiert haben. Allein in 150 Berliner Schulen können Kinder aus den leitungsgebundenen Wasserspendern auf Knopfdruck frisches, gekühltes und mit Kohlensäure aufgesprudeltes Wasser zapfen. „Und das ist im Verhältnis zu Flaschenwasser nicht nur bequem und preiswert, sondern auch höchst umweltfreundlich“, wie Finanzvorstand Frank Bruckmann erläutert. Schließlich trinke jeder Deutsche im Jahr 138 Liter Mineralwasser – Wasser das verpackt, transportiert und gekühlt werden muss. Allein in Berlin entspräche das einer CO2-Belastung von 99.000 Tonnen – der Genuss von ungekühltem Leitungswasser belastet die Umwelt im Vergleich jedoch nur mit 164 Tonnen CO2.
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Exzellenz-Siegel

Exzellenz-Siegel für Förderung der Arbeitsfähigkeit Corporate Health Company der Exzellenz-Klasse – so lautet das Ergebnis der Überprüfung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements der Berliner Wasserbetriebe im Rahmen des Corporate Health Awards. Mit dem Zertifikat wird dem Unternehmen ein systematisches und ganzheitliches Gesundheitsmanagement bescheinigt, das deutschlandweit zu den Besten der Branche zählt und Vorbildfunktion hat.
„Betriebliches Gesundheitsmanagement ist bei uns keine bloße Abteilung, sondern Leitmotiv unternehmerischen Handelns – verbindlich für alle Strukturen, Bestandteil der Managementpolitik und der Balanced Scorecard“, sagt Personalvorstand Norbert Schmidt. „Wir haben erkannt, dass es besser ist, gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen und ein gutes Arbeitsklima zu fördern, als Krankenstände zu messen.“ Alternde Belegschaft und Wandel in der Arbeit erfordern neue Konzepte.
Dafür wurden bei den Berliner Wasserbetrieben die unterschiedlichsten Instrumente geschaffen: von der Verbesserung der Arbeitsbedingungen – dazu zählen auch innovative Arbeitszeitmodelle – über Bewegungs und Ernährungskurse bis zur entsprechenden Schulung der Führungskräfte.  
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