mehrwert Berlin

Aktuelles

mehrwert Berlin – und drei Jahre Charta der Vielfalt

Die 15 Unternehmen der mehrwert Initiative haben sich die Förderung der Vielfalt auf die Fahnen geschrieben. Am 3. Jahrestag der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt betonen die öffentlichen Ausbildungsbetriebe noch einmal ihr Engagement für den Nachwuchs. Jugendliche verschiedener Herkunft und Religion sollen genauso für eine Ausbildung bei den mehrwert-Unternehmen begeistert werden wie Mädchen und junge Frauen für männertypische Berufe.

Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum: „Wir investieren in Berlin in unsere Zukunft, in motivierte und engagierte junge Menschen, die unsere Landesunternehmen und die Verwaltung voranbringen. Dabei gilt: Wer Lust hat, Berlin mitzugestalten und bei uns eine Ausbildung zu machen, ist willkommen – unabhängig von seinem sozialen Hintergrund, seiner Hautfarbe, seiner Religion oder seinem Nachnamen. Die Senats-Initiative Berlin braucht dich und die Charta der Vielfalt ist ein wichtiger Baustein, um unsere Unternehmen und die Verwaltung fit für die Zukunft machen.“

Joachim Bovelet, Vorsitzender der Geschäftsführung von Vivantes: „Die mehrwert-Unternehmen leisten nicht nur in ihren Kerngeschäften einen wichtigen Beitrag für die Berliner Gesellschaft, sondern geben jedes Jahr 2.000 jungen Menschen in 38 Ausbildungsgängen mit einer qualitativ hochwertigen und fundierten Ausbildung eine berufliche Perspektive.“

Sanierung der Schwimmhalle Thomas-Mann-Straße gestartet

Fünf Hämmer für ein Hallenbad: BBB-Azubi Roy Zeidler, Staatssekretär Andreas Statzkowski, Stadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz, BBB-Azubi Mirco Hsu und der Bäder-Vorstandsvorsitzende Dr. Klaus Lipinsky (von links) legen Hand an die Schwimmhalle an der Thomas-Mann-Straße. Foto: Elke A. Jung-Wolff

Berliner Bäder-Betriebe verbauen rund 4,4 Millionen Euro. Anfang 2015 ist das Bad voraussichtlich wieder geöffnet.

Mit symbolischen ersten Hammerschlägen haben jetzt die Bauarbeiten zur Sanierung der Schwimmhalle an der Thomas-Mann-Straße im Prenzlauer Berg begonnen. „Ich freue mich, dass die Sanierung begonnen hat, denn dieses Bad ist seit 2011 geschlossen und wird dringend gebraucht“, erklärte Sport-Staatssekretär Andreas Statzkowski.

Die Berliner Bäder-Betriebe (BBB) wollen an diesem Standort 4,4 Millionen Euro investieren – eine Summe, die sich der Landesbetrieb nur leisten kann, weil das Abgeordnetenhaus mit dem Doppelhaushalt 2012/13 jeweils fünf Millionen Euro zusätzlich für die Bädersanierung zur Verfügung gestellt hatte. „Ohne solche Zuschüsse können wir unsere Bäder nicht so umfangreich instand setzen“, sagte der BBB-Vorstandsvorsitzende Dr. Klaus Lipinsky und dankte dem Parlament für die bewilligten Gelder.

„Die Schwimmhalle ist ein zentraler Ort für das Schwimmen für Schulen und Vereine und deshalb so wichtig“, ergänzte Bezirksstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz. Vor ihrer Schließung wickelten 110 Klassen hier ihren obligatorischen Unterricht ab. Hinzu kommen elf Vereine, die das Bad nutzten. Die BBB konnten zwar allen Nutzern alternative Wasserzeiten in anderen Bädern anbieten, doch die Wege wurden dadurch länger.

Die Sanierung der Schwimmhalle wird ungefähr doppelt so viel kosten wie die Instandsetzung der baugleichen Halle auf der Fischerinsel in Mitte. Der Grund dafür: Das Bad an der Thomas-Mann-Straße ist noch weitgehend im Zustand seiner Eröffnung im September 1977. Das betrifft vor allem die Technik: deren bedenklich schlechter Zustand war auch der Grund für die Schließung im Sommer 2011. Kein Gutachter wollte noch eine Garantie dafür geben, dass insbesondere die Heizung unfallfrei zu betreiben ist.

Abgesehen davon ist der Sanierungsbedarf aber offensichtlich: Glasbausteine in der Fassade sind geplatzt, und es regnet an vielen Stellen durch das Dach. Saniert wird also vor allem die Technik, das Dach und die Gebäudehülle, aber auch der Beton der Schwimmbecken und die Fliesen. In Absprache mit dem Beauftragten für Menschen mit Behinderungen wird das Bad nun auch barrierefrei gestaltet.

Die Bauarbeiten stellen besondere Anforderungen an die Logistiker, denn durch die Hinterhofsituation ist kaum Platz für Baufahrzeuge und Lagerflächen. Auch dieser Aufwand verteuert die Baukosten. Bis zum Jahresende 2014 sollen die Bauarbeiter wieder abrücken. Nach einer gründlichen Reinigung und dem notwendigen Probebetrieb soll das Bad voraussichtlich Anfang 2015 wieder öffnen.

www.berlinerbaederbetriebe.de

Altmaier informiert sich über den Stromspar-Check

Copyright: Berliner Energieagentur

Im Rahmen der Auftaktaktion „Schulen zeigen Flagge für die Energiewende“ an der Ersten Gemeinschaftsschule in Berlin-Mitte hat Bundesumweltminister Peter Altmaier das Engagement von Schülerinnen und Schülern beim Energiesparen gelobt. Mit dabei war auch der Stromspar-Check für einkommensschwache Haushalte, den in Berlin die Berliner Energieagentur (BEA) und die Caritas gemeinsam anbieten.

Am Informationsstand des Stromspar-Checks ließ sich Altmaier von Mitarbeitern der Berliner Energieagentur über den aktuellen Projektstand informieren. Der Stromspar-Check richtet sich an Bezieher von Arbeitslosengeld II, Wohngeld und Sozialhilfe. Das Besondere: Langzeitarbeitslose erhalten eine Schulung als Stromsparhelfer. Anschließend werden sie mit haushaltsüblichen Energiesparartikeln (Energiesparlampen, schaltbare Steckdosenleisten etc.) ausgestattet, um diese vor Ort in einkommensschwachen Haushalten zu erklären und direkt zu montieren. Durch die kostenlose Beratung und die kostenlosen Energiesparartikel können die Stromkosten im Jahr um über 100 Euro sinken. Auf Bundesebene haben der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen (eaD) und der Caritas Bundesverband als Träger des Projektes bereits über 80.000 Stromspar-Checks in rund 100 Kommunen durchgeführt. In Berlin wurden bisher 4.000 Checks in fünf Bezirken angeboten.

www.berliner-e-agentur.de

BSR-TrenntMöbel wurden mit dem red dot design award best of the best ausgezeichnet

Copyright: Berliner Stadtreinigung

Kreative Köpfe wurden 2011 im Wettbewerb „TrenntMöbel gesucht“ aufgefordert, ein Mülltrennsystem für zuhause zu entwickeln, das die Mülltrennung erleichtert und dabei gut aussieht. Der aus bunten Taschen zur Anbringung an der Wand bestehende Siegerentwurf NEW ORDER wurde nun mit dem red dot „best of the best“-Award für höchste Designqualität ausgezeichnet.
 
Das vom Designstudio böttcher+henssler entworfene System konnte sich gegen eine anspruchsvolle und sehr große Konkurrenz durchsetzen. In diesem Jahr prüfte die 37-köpfige internationale Jury 4662 Produkte, die in der Hoffnung auf das begehrte Qualitätssiegel mit dem roten Punkt eingereicht wurden. Nur wenige der ausgezeichneten Preisträger dürfen sich zusätzlich mit dem Titel „best of the best“ schmücken.

Für die Auswahl werden u. a. der Innovationsgrad, die Ästhetik und Funktionalität sowie die ökologische Verträglichkeit des verwendeten Materials bewertet. Auch der symbolische und emotionale Gehalt des Produkts spielt eine Rolle.
 
BSR-Chefin Vera Gäde-Butzlaff: „Wer Müll richtig trennt, schont die Umwelt. Davon zu überzeugen ist Ziel der Kampagne TrenntStadt, in deren Rahmen das ‚TrenntMöbel’ entstand. Wenn uns dies durch neu und ungewöhnlich gestaltete Dinge zur Abfalltrennung gelingt, freut uns das ebensosehr wie die Auszeichnung mit dem renommierten Award.“
 
Für das Designstudio böttcher+henssler ist die Prämierung eine große Anerkennung ihrer Arbeit: „Eine so begehrte Trophäe ist sensationell – schließlich steht NEW ORDER damit in einer Reihe mit Preisträgern wie Porsche, Apple oder Sony, und es ist der Beweis: Mülltrennung kann sehr schick aussehen!“
 
Mehr Informationen und Bestellung unter www.trenntmoebel.de

 

BSR erhöht Zahl der Ausbildungsplätze

Zum Ausbildungsbeginn im September 2013 erhöht die Berliner Stadtreinigung die Zahl der Ausbildungsplätze inklusive der zehn Plätze für dual Studierende um 4 auf insgesamt 74. Die vier zusätzlichen Ausbildungsplätze stehen Auszubildenden als Berufskraftfahrer/innen zur Verfügung.
 

Hoher Sanierungsbedarf durch "Wasserschäden" bei der U-Bahn

Copyright: Berliner Verkehrsbetriebe

Eigentlich sollte man denken, Schwarzfahrer, Schneestürme und Demonstrationszüge seien die „Hauptgegner“ von Bussen und Bahnen in Berlin. Keine Frage, sie sind nervig, behindern den Verkehr und kosten das Unternehmen Geld. Viel mehr Kosten und Arbeit verursacht aber: Wasser. Regen zum Beispiel, der durch Risse und aufgeplatzte Stellen in den Straßen in den Boden eindringt – und in den U-Bahnhöfen und -Tunneln wieder zum Vorschein kommt.

Die überwiegende Zahl der U-Bahnstrecken in Berlin ist um die 100 Jahre alt und liegt ganz nah unter der Oberfläche. Oft ist es nur etwas mehr als ein Meter, der Tunnel- oder Bahnhofsdecke von der Straßenoberfläche trennt. Wenn nun Regenwasser oder geschmolzener Schnee durch Schlaglöcher und Risse im Asphalt in den Boden eindringt, dann, da können die Ingenieure der BVG sicher sein, findet das Wasser seinen Weg auch in die U-Bahn-Anlagen. In jüngster Vergangenheit war das an vielen Stellen im Netz zu beobachten, so zum Beispiel in den U-Bahnhöfen Alexanderplatz und Zoologischer Garten: erst bildeten sich Stockflecken an der Decke, dann fing der Putz an zu bröckeln. Das sieht nicht schön aus, ist aber kein Sicherheitsrisiko, da alle Bauwerke regelmäßig kontrolliert werden. Kritisch wird der Wasserschaden immer dann, wenn das Wasser auf Stahlarmierungen und -träger trifft. Wasser und Stahl sind natürliche Feinde, das Wasser führt zu Korrosion, es bildet sich Rost, und im schlimmsten Fall verliert der Stahlträger seine Spannung und seine Tragfähigkeit. Deswegen wird bei oberflächlich „harmlosen“ Schäden immer genau hingeschaut – abgesehen davon, dass das Unternehmen bemüht ist, auch optisch die unansehnlichen Schäden schnell zu beheben.

Aktuell sind die BVG-Bauleute dabei, den U-Bahnhof Bismarckstraße und die dortigen Tunnel der U-Bahnlinie U2 zu sanieren. Gearbeitet wird an den 107 Jahre alten Anlagen in mehreren Abschnitten, insgesamt bis 2016. Die gute Nachricht für die Fahrgäste: Da die Sanierungsarbeiten, von oben her, also auf der Tunneldecke stattfinden, gibt es keine Betriebseinschränkungen; nur die Autofahrer müssen mit weniger Fahrspuren und Parkplätzen leben. 6000 Stahlträger bekommen einen neuen Rostschutz und 13.000 Quadratmeter sogenannter Schwarzabdichtung werden ausgetauscht.

120 Kilometer U-Bahn-Tunnel gibt es in Berlin, viele davon in ähnlichem Zustand wie jener der U2, und damit genauso sanierungsbedürftig. Eine Bestandsaufnahme der BVG ergab einen Instandhaltungsbedarf in Höhe von rund 800 Millionen Euro: rund 200 Millionen sind schon verbaut worden, z. B. bei Tunnelsanierungen auf der U-Bahnlinie U6 oder bei der Instandsetzung der Viaduktstrecken der U1 und der U2. Auch auf der U-Bahn-Verbindung nach Hönow, der U5, stehen in diesem Jahr noch Sanierungsarbeiten an.

2014 geht es in großem Stil in Neukölln, rund um den Hermannplatz, weiter. Dabei denkt das Unternehmen langfristig: Bis 2030 sollen alle Tunnel saniert sein, vorausgesetzt, die Mittel von Bund und Land fließen weiterhin genauso zuverlässig wie bisher.

www.bvg.de

Nachhaltig für Berlin: Die Berliner Wasserbetriebe auf Europas führender Messe für Wasserwirtschaft

Copyright: Berliner Wasserbetriebe

Vom 23. bis 26. April 2013 findet in den Hallen unterm Funkturm zum 15. Mal die WASSER BERLIN INTERNATIONAL statt. Die Messe für Wasser- und Abwasserwirtschaft gehört branchenweit zu den größten in Europa. Auch die Berliner Wasserbetriebe präsentieren sich und ihre Innovationen – dieses Jahr unter dem Motto „Nachhaltig für Berlin“.

Unter dieser Überschrift informieren die Berliner Wasserbetriebe über ökologische, ökonomische und soziale Themen und Projekte. Wärme aus dem Kanal, energieautarke Klärwerke und die Ausbildungsangebote des Unternehmens sind nur drei Beispiele. Über diese und viele weitere Technologien und Entwicklungen aller Aussteller werden sich rund 30.000 Besucher vier Tage lang austauschen.

Neben der Fachmesse gehört die „Schaustelle Wasser“, besser bekannt als der „Baustellentag“, zu den absoluten Highlights der diesjährigen WASSER BERLIN INTERNATIONAL. Mit neuer inhaltlicher Ausrichtung – in diesem Jahr präsentieren die Berliner Wasserbetriebe nicht nur Verfahren im Rohrleitungsbau, sondern auch Baustellen des Anlagenbaus – spricht die „Schaustelle Wasser“ nicht nur Fachleute an; auch die Berliner sind herzlich eingeladen, sich auf insgesamt zehn Baustellen einen Einblick über modernste Bauverfahren zu verschaffen.

Was erleben auf der „WASsERLEBEN“

Während sich die Fachmesse, der Kongress sowie die „Schaustelle Wasser“ an Erwachsene richten, bietet die WASsERLEBEN vor allem Berliner Schülern ein interaktives Programm mit naturwissenschaftlichen, ökologischen, wirtschaftlichen und geschichtlichen Themen rund um die Welt des Wassers. Die Berliner Wasserbetriebe sind auch in diesem Jahr mit ihrer beliebten „H2O – die Besserwassershow“ dabei. Mehrmals täglich treten bei diesem Event zwei Schulklassen gegeneinander an und stellen ihr Wissen unter Beweis.
Neben dem Spaß-Faktor haben die Schüler auch die Möglichkeit, sich über die zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten bei den Berliner Wasserbetrieben zu informieren. Am Karrieretag stehen Azubis und Ausbilder Rede und Antwort und geben Tipps für die Bewerbung, den Einstellungstest und das Vorstellungsgespräch.

Ob Experte, Schüler oder interessierter Besucher – auf der WASSER BERLIN INTERNATIONAL  ist für jede Altersgruppe und für jeden Geschmack etwas dabei!

www.bwb.de


degewo startet Neubauprogramm Mittelfristig 1.500 Wohnungen in Planung

Foto: Georgios Anastasiades / degewo

An der Waldsassener Straße in Mariengrün ist der Spatenstich für den ersten Mietwohnungsneubau eines kommunalen Wohnungsunternehmens in Berlin seit zehn Jahren erfolgt. Im Beisein von Stadtentwicklungssenator Michael Müller geben die degewo-Vorstandsmitglieder Frank Bielka und Christoph Beck damit den Startschuss für ein umfangreiches Neubauprogramm von Berlins größtem Wohnungsunternehmen. „Wir planen mittelfristig den Neubau von rund 1.500 Wohnungen in verschiedenen Quartieren und haben uns um weitere Wohnungen am Tempelhofer Feld beworben“, gab Frank Bielka bekannt. „Das ist ein gewaltiger Schritt, der dem Wohnungsmarkt in der Hauptstadt neue Impulse geben wird. Wir wollen damit aktuellen Engpässen entgegenwirken und steigende Mieten abfedern.“

Berlins Stadtentwicklungssenator Michael Müller, der gemeinsam mit dem degewo-Vorstand, der Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, und Mehmet Gezer, Geschäftsführer der ANES Bauausführungen Berlin GmbH, den Spatenstich ausführte, sagte: „Berlin braucht neue Wohnungen. Ich kann die Initiative der degewo, zügig mit Neubaumaßnahmen zu beginnen, daher nur ausdrücklich begrüßen. Das heute begonnene Projekt passt sich gut in die bestehende Bebauung und Infrastruktur des Quartiers Mariengrün ein. Auch diesen Aspekt sollten wir bei allem Drang nach neuen Wohnungen nicht vernachlässigen.“

52 Wohnungen, zwischen 38 und 112 qm mit Balkon, entstehen an der Waldsassener Straße. Alle Wohnungen des fünf- bis sechsgeschossigen Gebäudes sind barrierearm, neun behindertengerecht ausgestattet. Die Mieten werden zwischen 7 Euro und 9,50 Euro nettokalt liegen, im Durchschnitt 8,50 Euro nettokalt pro Quadratmeter.

Mittelfristig will die degewo etwa 1.500 Wohnungen an verschiedenen Standorten errichten. In Treptow-Köpenick beginnen die Baumaßnahmen noch in diesem Jahr, in Neukölln 2014. Darüber hinaus bewirbt sich die degewo gemeinsam mit der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft STADT UND LAND sowie der Baugenossenschaft IDEAL für Wohnungsbau am Tempelhofer Feld.

degewo-Projekt „Jule“ gewinnt „Preis Soziale Stadt“

Wohnprojekt für alleinerziehende Mütter und Väter in Marzahn als „herausragendes Beispiel“ ausgezeichnet.

Als „herausragendes Beispiel sozialen Engagements“ ist die degewo mit dem „Preis Soziale Stadt 2012“ geehrt worden. Das kommunale Wohnungsunternehmen erhielt den Preis für das Wohnprojekt „Jule“, das sich um alleinerziehende Mütter und Väter kümmert. Der Wettbewerb wird alle zwei Jahre u. a. vom GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilien-unternehmen und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ausgelobt. degewo-Vorstandsmitglied Frank Bielka, der als Initiator des Projekts den Preis entgegennahm: „Wir freuen uns, dass unser Engagement mit diesem renommierten Preis gewürdigt wird. Es ist für alle am Projekt Beteiligten ein zusätzlicher Ansporn, Jule zum Erfolg zu führen und sich weiterhin stark zu machen für die Schwachen in der Gesellschaft.“

Das berlinweit einzigartige Projekt, das von der degewo initiiert wurde, ist Anfang 2012 in Kooperation mit dem Senat, dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf, dem Jobcenter, dem Marzahn-Hellersdorfer-Wirtschaftskreis und dem Kinderring e. V. gestartet worden. Die Teilnehmer bekommen die Möglichkeit ihren Schulabschluss nachzuholen oder eine Ausbildung abzuschließen. Zudem wird eine Wohnung gestellt und die Kinderbetreuung gesichert.

In der Laudatio der Jury heißt es: „Die degewo ist der Motor, ein ganzer Stadtteil wird mobilisiert. Die bezirklichen Sozialsysteme werden entlastet und die Nachbarschaften gestärkt. Hier werden jeweilige Lebenslagen ernst genommen. Die Unterstützung ist maßgeschneidert: Wohnen, Kinderbetreuung, Arbeit, Ausbildung, soziales und kulturelles Kapital.“

Der Wettbewerb „Soziale Stadt“ wird seit 2000 alle zwei Jahre ausgelobt. Träger sind der AWO Bundesverband, der Deutsche Städtetag, der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, die Schader-Stiftung und der vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung. Er wird unterstützt durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Mehr zum Projekt „Jule“ finden Sie unter www.degewo.de

Die nachhaltige Unternehmensstrategie der GESOBAU zahlt sich aus – zufriedene Mieter im Norden Berlins und der erste Preis beim BBU-Wettbewerb 2013

Foto: Winfried Mausolf

Die aktuelle Mieterbefragung der GESOBAU AG hat es bestätigt: Drei Viertel der Mieter sind mit ihrem Wohnungsunternehmen (sehr) zufrieden. 73 Prozent der rund 2.000 repräsentativ Befragten würden die GESOBAU an Freunde und Bekannte weiterempfehlen und immer wieder ihre Wohnung bzw. eine andere Wohnung aus dem Unternehmensbestand anmieten. Die hohe Zufriedenheit der Mieter spiegelt auch die durchschnittliche Wohndauer der Bewohner wider: 18,2 Jahre bleiben sie der GESOBAU treu – 18 Prozent sogar mehr als 40 Jahre! Ausschlaggebend für diese Kundenbindung sind das nachhaltige und soziale Engagement (92 Prozent), der Wohnungskomfort (79 Prozent), das Wohnumfeld (72 Prozent) sowie der Kundenservice der GESOBAU (71 Prozent).

Dass die GESOBAU mit ihrem anspruchsvollen und umfassenden Nachhaltigkeitskonzept den Zeitgeist trifft, bestätigen nicht nur ihre Kunden, sondern auch die Jury des diesjährigen Wettbewerbs des Verbands Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V. (BBU) „Zukunft macht Unternehmen“. Sie verlieh der GESOBAU den ersten Preis, da sie in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie Antworten auf die großen Herausforderungen unserer Zeit entwickelt und sich dabei sowohl auf die nachhaltige Weiterentwicklung ihres Wohnungsbestandes als auch auf neue Wohnprodukte und die Verbesserung von Unternehmensabläufen konzentriert. Den ersten Platz teilt sich die GESOBAU mit der ProPotsdam GmbH – beide Unternehmen gelten damit als Vorbild für besonders nachhaltiges Handeln in der Wohnungswirtschaft im Großraum Berlin-Brandenburg.

www.gesobau.de

Kooperation auf Kufen: GEWOBAG und ECC Preussen starten Eishockey-Workshops für Kita-Kinder und Grundschüler

Sicherheit geht vor: Der Trainer erläutert die Schutzausrüstung, die beim Eishockeyspiel getragen wird. Foto: Tina Merkau

Der Kampf um den Puck ist meist schon von der Eishockey-Tribüne aus rasant spannend. Wie aufregend es erst wird, wenn man selbst auf dem Eis steht, durften jetzt zwanzig Charlottenburger Kita-Kinder aus der Kinderbegegnungsstätte Atatürk e.V. testen.

Gemeinsam mit dem ECC Preussen Juniors lädt die GEWOBAG Kita- und Grundschulkinder aus den GEWOBAG-Wohnvierteln ab sofort zu dreiteiligen Schnupper-Workshops ein: angefangen bei einer Theoriestunde in einer Turnhalle, bei der zunächst die Regeln des Spiels und der Umgang mit dem Schläger auf dem Trockenen geübt werden. Gefolgt vom Praxisteil in der Eishalle am Glockenturm: drei Stunden Spiel auf dem Eis, komplett ausgerüstet vom Helm bis zum Schienbeinschützer, unter professioneller Anleitung des Trainers der ECC Preussen Juniors.

Und schließlich der absolute Höhepunkt in Form des Besuchs eines Nachwuchsspiels mit Eltern, Erziehern und Lehrern, bei dem im Anschluss auch die Mannschaft in der Kabine persönlich kennengelernt werden kann.
 
„Wir unterstützen im Rahmen unserer aktiven Quartiersarbeit bereits seit 2012 die jungen Eishockeyspieler des ECC Preussen Juniors e.V. und freuen uns jetzt sehr, dass durch die gemeinsamen Workshops auch die Kinder aus den Quartieren die Chance auf einen aktiven Einblick in diese spannende Sportart bekommen“, so GEWOBAG-Vorstand Hendrik Jellema.

Dabei bietet das Training nicht nur Spannung und Spaß. Denn nebenher profitieren Eishockeyspieler auch von einer Reihe weiterer Vorteile: Neben den positiven Effekten für Fitness und Körperwahrnehmung schult Eishockey schon bei den ganz Kleinen Selbstbewusstsein, Durchsetzungsfähigkeit und den Teamgeist. Der Verein legt seit jeher großen Wert auf die qualitativ hochwertige Ausbildung der Jugendmannschaft und auf seine Nachwuchsförderung.

www.gewobag.de

Vorreiter im Klimaschutz: HOWOGE erhält Auszeichnung

V.l.n.r. Maren Kern, Vorstand Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU), Stefanie Frensch, Geschäftsführerin HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH, Steffen Liebmann, Geschäftsführer HOWOGE Wärme GmbH

Im Rahmen des Wettbewerbs „Zukunft macht Unternehmen“ des Verbandes Berlin- Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V. (BBU) erhielt die HOWOGE einen Sonderpreis für  ihr zukunftsweisendes Engagement im Klimaschutz. Die Auszeichung wurde am 06. März 2013 im Rahmen der BBU-Verbandstage in Bad Saarow verliehen und würdigt insbesondere die Leistung des Projektes im Bereich Nachhaltigkeit sowie dessen Innovations- und Vorbildcharakter.

Die HOWOGE setzte als erste deutsche Wohnungsbaugesellschaft innerhalb eines Leuchtturmprojektes Luft-Wasser-Gasabsorptionswärmepumpen zur nachhaltigen Erzeugung von Wärme ein und beschritt damit neue Wege in der Energieversorgung. Durch die Implementierung einer neuartigen Anlagenkonfiguration konnte der Gasverbrauch in einer Wohnanlage in Berlin-Hohenschönhausen um jährlich rund 275.000 kWh reduziert werden – eine Menge, die die Beheizung von 55 Wohnungen á 60 Quadratmeter für ein Jahr ermöglicht.

Die Verringerung der Kohlenstoffdioxid-Emission beläuft sich jährlich auf rund 49 Tonnen. „Nachhaltigkeit ist ein fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie der HOWOGE und in unser tägliches Handeln integriert. Dabei setzen wir kontinuierlich auf die Entwicklung und Umsetzung innovativer Lösungen“, erläutert Stefanie Frensch, Geschäftsführerin der HOWOGE. „Mit dem Projekt der nachhaltigen Wärmeerzeugung durch den Einsatz von Gasabsorptionswärmepumpen ist es uns gelungen, ein zukunftsfähiges System zu implementieren und gleichzeitig einen langfristigen Nutzen für unsere Mieter zu generieren.“

Nach einer Testphase von mehr als zwei Jahren ist die Anlage im April 2012 in den Regelbetrieb übergegangen und versorgt gemeinsam mit einem Spitzenlastkessel insgesamt 120 Wohneinheiten mit der Energie, die für Warmwassererzeugung und Beheizung notwendig ist.

Die HOWOGE führt für zukünftige Projekte Machbarkeitsuntersuchungen zum Einsatz von Gasabsorptionswärmepumpen durch und plant, diesen Anlagentyp in den nächsten Jahren im Bestand weiter auszubauen.  

Weitere Informationen finden Sie hier:  www.howoge.de/presse

IBB stellt Wohnungsmarktbericht 2012 vor

Die Anspannung am Berliner Wohnungsmarkt hat im vergangenen Jahr weiter zugenommen. Gründe dafür sind die anhaltend hohen Zuwanderungszahlen bei bislang relativ geringen Baufertigstellungen. Das geht aus dem aktuellen IBB Wohnungsmarktbericht 2012 hervor, den die Investitionsbank Berlin (IBB) jetzt veröffentlicht hat. Allerdings weist die Zahl der Baugenehmigungen inzwischen deutlich nach oben, sodass man davon ausgehen kann, dass auch die Zahl der Fertigstellungen zunehmen wird.

Das ist auch dringend nötig, denn nach der aktuellen Einwohnerprognose von Dezember 2012 wird die Einwohnerzahl Berlins bis 2030 um rund 254.000 auf ca. 3.755.000 anwachsen. Seriösen Schätzungen zufolge werden zur Deckung der zusätzlichen Nachfrage in den nächsten Jahren 10.000 bis 12.000 neue Wohnungen jährlich benötigt.

Die steigende Nachfrage auf dem Mietwohnungsmarkt lässt bei Neuvermietungen Erhöhungen der Angebotspreise zu, die zu Zeiten eines entspannten Wohnungsmarktes bis vor kurzem nur schwer  durchsetzbar waren. Dabei hat der Preisauftrieb der Angebotsmiete zunehmend die Gesamtstadt erreicht.

Wie bereits in den Vorjahren ist zu beobachten, dass innerhalb des Stadtgebiets große Unterschiede hinsichtlich der Stärke und Dynamik der Wohnungsnachfrage sowie der Entwicklung der Angebotsmieten bestehen. Der stärkste Druck liegt auf den zentralen Stadtgebieten. Generell bleibt aber festzuhalten, dass im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten wie Hamburg oder München die aktuelle durchschnittliche Angebotsmiete in Berlin deutlich niedriger liegt.

Von kräftiger Dynamik ist auch der Markt für Eigentumswohnungen geprägt. Hier sorgt nicht zuletzt die Kapitalflucht in Immobilien als vermeintlich sichere Geldanlage und die sich daraus ergebende starke Nachfrage für steigende Angebotspreise im Bestand ebenso wie im Neubau.

Der Report sowie der dazugehörige Tabellenband können auf der Internetseite der IBB unter der Adresse www.ibb.de/wohnungsmarktbericht heruntergeladen werden.

Mit klugen Strategien zum Vermietungserfolg

Copyright: STADT UND LAND

Zwölf Jahre zielgruppengerechtes Marketing für Hellersdorf – wie alles begann

Eine gute soziale Mischung, Wohnungen mit Fernwärme, Innentoilette, fließend Warmwasser, Badewanne und Balkon – als in den 80er und 90er Jahren praktisch auf der grünen Wiese die Großsiedlung Hellersdorf aus dem Boden schoss, waren die Wohnungen in der Platte besonders bei jungen Familien mit Kindern sehr begehrt.

Zunächst glich Hellersdorf einer Bettenburg: es fehlte an Geschäften, Grünanlagen und Stadtteilzentren. Nach der Wende bestimmte das Bild von der mangelnden Lebensqualität in der Platte die öffentliche Wahrnehmung. Der Bezirk am östlichen Stadtrand mit seinen grauen Betonbauten galt plötzlich als eines der Schmuddel-kinder Berlins. Mitte der 90er Jahre setzte eine regelrechte Wegzugswelle ein.

Diese Entwicklung stellte die Vermieter in der Großsiedlung vor enorme Herausforderungen. Bei der Erarbeitung von nachhaltigen Erneuerungsstrategien für die Platte bewies die später mit der STADT UND LAND fusionierende Wohnungsbaugesellschaft Hellersdorf mbH (WoGeHe) von Anfang an ein gutes Händchen. Rechtzeitig erkannte man den Aufwertungsbedarf des Wohnumfeldes. In großem Stil wurden die Viertel auch nach den Visionen renommierter Architekten, Landschaftsplaner und Künstler rundum erneuert. Innenhöfe erhielten Spiel- und Bolzplätze. Anspruchsvoll angelegte Grünanlagen, nach professionellen Konzepten gestaltete Fassaden und wirkungsvoll eingesetzte Kunst am Bau verlieh jedem Quartier einen eigenen Charakter, der noch heute seinesgleichen sucht. Hochhäuser wurden mit Aufzügen ausgestattet und die Wohnungen nach westlichem Standard modernisiert sowie durch den Anbau von Balkonen zusätzlich aufgewertet.

Mitte der 90er Jahre ließ die Wohnungsbaugesellschaft die originellsten, im Rahmen eines Wettbewerbs für städtebauliche Akzente eingereichten Entwürfe an den Ortseingängen des Stadtteils realisieren: die windkinetische Skulptur „2,43° vorwärts geneigt“ in der Gülzower Straße, der „Wetterhahn“ an der Cecilienstraße sowie die roten Stahlrohr-Skulpturen „Zeichner“ und „Beobachter“ an der Riesaer Straße. Indem sie der „Platte“ immer mehr Leben einhauchte, Initiativen und kulturelle Einrichtungen unterstützte und mit spektakulären Ideen wie der Amtseinführung eines Stadtschreibers 1996 oder dem Auftakt für die Grüninspektoren (heute Grünklub) 1993 auch über die Bezirksgrenzen hinaus von sich und Hellersdorf reden machte, trug die WoGeHe wesentlich dazu bei, dass es den Bewohnern leichter fiel, sich mit ihrem Bezirk zu identifizieren.

In der Arbeitsgemeinschaft „Wohntheke“ arbeitet die STADT UND LAND seit der Jahrtausendwende nun auch im Schulterschluss mit anderen Immobilienverwaltern an der Image-Aufwertung der Großsiedlung.

Zum A und O der Wohnungsbaugesellschaft zählt seit jeher der enge Kontakt zu den Mietern. So entstanden originelle Veranstaltungen wie der Balkonschmuckwettbewerb, das Weinfest oder das Balkonkino. Auch dass sich das Unternehmen früh guten Service auf die Fahne schrieb, brachte ihr die Gunst der Mieter ein. „Weg vom Verwalten, hin zum Dienst am Kunden“ – so lautete bereits 1990 das Unternehmensmotto. Aufmerksamkeit erregte das Unternehmen mit innovativen Vermietungsaktionen. Eine der ersten Kampagnen war 1999 der „Kraxelbonus“ für Wohnungen im sechsten Stock: Wer sich vom Treppensteigen nicht abschrecken ließ, durfte die ersten sechs Monate mietfrei wohnen. Inzwischen hat sich der Leerstand deutlich verringert. Im Fokus steht heute die Pflege enger und persönlicher Beziehungen zu den Mietern. Es kommt also nicht von ungefähr, dass die Vermietungsquote bei der STADT UND LAND in Hellersdorf innerhalb weniger Jahre von 85 auf 98 Prozent gestiegen ist.

Anerkennung

Das Engagement der Wohnbauten-Gesellschaft für ihre Viertel und deren Bewohner, für nachhaltiges Standortmarketing und erfolgreiche Vermietungsaktionen erfuhr in diesem Jahr gleich zweimal besondere Anerkennung.

Im Januar wurde die Hellersdorfer Wohn-theke im Rahmen des Wettbewerbs „Preis Soziale Stadt 2012“  mit einem der begehrten Preise ausgezeichnet. Gewürdigt wurde das nunmehr zwölfjährige Engagement für den Wohnstandort der Hellersdorfer Großsiedlung. In der Kategorie „Kommunikation“ wurde die STADT UND LAND im Februar für den immobilienmanager. AWARD 2013 nominiert. Der Nominierungsbeitrag beleuchtete zwölf Jahre erfolgreiche Vermietungsaktionen und nachhaltiges Quartiersmanagement sowie den Weg von hohen Leerstandsquoten zur Vollvermietung.

Beide Anerkennungen zeigen sehr eindrucksvoll, welch positive Entwicklung Hellersdorf in dieser Zeit genommen hat. Von der Präsentation des Wohnstandortes Hellersdorf auf der EXPO 2000 bis zum Balkonkino, von der Komplettsanierung ganzer Quartiere bis zum Kraxelbonus, vom Grünklub bis zum Handwerkerservice. Und natürlich die Wohntheke, einem Zusammenschluss von mehreren Wohnungsunternehmen, die es geschafft haben selbst in Zeiten mit hohen Leerständen gemeinschaftlich, vertrauensvoll und gleichberechtigt zusammenzuarbeiten. Kundenorientierung, zielgruppenspezifische Ansprache und gemeinsames Engagement waren der Schlüssel zu diesem Erfolg und haben aus einer Schlafsiedlung einen vitalen Stadtteil gemacht. Und auch wenn es für die STADT UND LAND beim immobilienmanager.AWARD nicht ganz für den ersten Platz gereicht hat: der Standort Hellersdorf hat in jedem Fall gewonnen.

www.stadtundland.de

„Cross-Mentoring“ Wissenstransfer und Austausch zwischen Nachwuchs- und Führungskräften

Kommunale Unternehmen unterstützen einander in Verwaltungs- und Dienstleistungsbereichen.

Im Mai dieses Jahres startet ein einjähriges Cross-Mentoring-Projekt unter dem Dach des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Berlin (KAV). Derzeit sind drei Mitgliedsunternehmen beteiligt; neben Vivantes die Berliner Stadtreinigung (BSR) und die Stiftung Stadtmuseum Berlin.

Unternehmensübergreifend sollen erfahrene Fach- und Führungskräfte und Nachwuchskräfte Tandems bilden, die sich über den Zeitraum von einem Jahr treffen, um in dieser Zeit regelmäßig ihre Eindrücke auszutauschen und Kompetenzen auszubauen.

Fach- und Führungskräfte geben ihre Berufserfahrung weiter und lassen sich zugleich von frischen Impulsen Jüngerer motivieren. Beide Seiten profitieren voneinander und lernen dabei auch unterschiedliche Unternehmenskulturen kennen. Da die Partner der Tandems aus unterschiedlichen Betrieben stammen, ist ein Lernen außerhalb von Hierarchien und Weisungsbefugnissen möglich.

Dr. Christian Friese, Geschäftsführer Personalmanagement bei Vivantes: „Wir begrüßen es, dass der KAV die Initiative ergriffen hat, Cross-Mentoring für seine Mitglieder zu organisieren. Die Möglichkeit, dass Nachwuchskräfte über das eigene Unternehmen hinaus Erfahrungen sammeln und einen Austausch finden, aber auch, dass Führungskräfte eigenes Wissen als Mentor oder Mentorin weitergeben, kann jedem der beteiligten Unternehmen nur zugute kommen.“

Angesprochen werden vor allem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Verwaltungsbereichen.

www.vivantes.de

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