Förderprojekte / Soziales / Nachbarschaft
Die GESOBAU-Nachbarschaftsetagen
Mit der Einrichtung der GESOBAU-Nachbarschaftsetage am Wilhelmsruher Damm 124 im Mai 2007 wurde ein wichtiger Bestandteil des Integrationsprojektes "Gut miteinander wohnen!" umgesetzt. In Kooperation mit Prof. Barbara John, Albatros e.V., dem Unionhilfswerk Sozialeinrichtungen gGmbH und Mama Afrika e.V., fördert die Nachbarschaftsetage nachhaltige Entwicklungen, die guten Beziehungen aller Kulturen, Konfessionen und Generationen in den Beständen der GESOBAU. Dabei sollen Nachbarschaftsarbeit, Engagementförderung, Partizipation und kleinräumliche Netzwerke helfen, bestehende Strukturen des Miteinanders zu erhalten und zu verbessern, denn "ohne Nachbarschaft ist alles nichts".
Auch in der Hansastraße 88 in Weißensee hat die GESOBAU gemeinsam mit der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. im Jahr 2010 einen Generationentreff für Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers initiiert.

GESOBAU Modellprojekt "Zuhause – gewohnt sicher" im Märkischen Viertel
Nachbarschaftshilfe, Versorgungssicherheit, Gemeinschaft und Pflege ohne Betreuungspauschale sind die Schwerpunkte des Projekts, das die GESOBAU in einem Teilgebiet des Märkischen Viertels umgesetzt hat. Das Konzept "Zuhause – gewohnt sicher" ist als Modellprojekt mit rund 1.500 Wohnungen vor allem für ältere und hilfebedürftige Menschen angelegt.Es umfasst das Gebiet zwischen dem Wilhelmsruher Damm und dem Senftenberger Ring, in dessen Mitte sich ein Seniorenwohnhaus und die GESOBAU-Nachbarschaftsetage befinden.
Das Projekt bietet u.a. ein Nachbarschaftscafé als Bewohnertreff, ein Service- und Beratungsbüro, barrierereduzierte Pflegewohnungen, eine Pflegewohngemeinschaft und 24-Stunden-Versorgungssicherheit. Die Kombination aus freiwilliger Nachbarschaftshilfe und professioneller Unterstützung stellt ein ganzheitliches Pflege- und Betreuungsangebot sicher, das die Versorgungsstruktur im Märkischen Viertel ergänzt und damit die Lebensqualität hilfebedürftiger Menschen steigert.??Die GESOBAU stellte dem Projekt die Gemeinschaftsräume zur Verfügung und half bei der Anschubfinanzierung des ehrenamtlich betriebenen Nachbarschaftscafés, das sich im Dachgeschoss des Seniorenwohnhauses am Senftenberger Ring 12 befindet. Der Kooperationspartner, die Gesellschaften des UNIONHILFSWERK, versorgt über den ambulanten Dienst die Pflegewohngemeinschaft, übernimmt Beratungsangebote und die Versorgungssicherheit. Die GESOBAU-Nachbarschaftsetage und das Netzwerk Märkisches Viertel wurden ebenfalls in das Konzept "Zuhause – gewohnt sicher" integriert.
Nachbarschaft. Konkret – von Nachbarn für Nachbarn
Nachbarschaft.Konkret ist ein Projekt im Märkischen Viertel, das konkrete Alltagshilfe leistet. Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, sollen Unterstützung von Menschen erhalten, die bereit sind zu helfen. Die Idee dazu entstand in einer gemeinsamen Runde von GESOBAU, Netzwerk MV und Evangelischen Familienzentrum [face].
Ein Kerngedanke des Projektes liegt in der Begegnung von Nachbarn. Das Potenzial ehrenamtlicher Helfer wird auf unkomplizierte Weise ins Märkische Viertel getragen werden. Wer also Hilfe beim Gardinenabnehmen benötigt, eine Begleitung für den Arztbesuch sucht oder den Roller vom Nachwuchs nicht selbst reparieren kann, wendet sich vertrauensvoll an die Mitarbeiter des Projekts. Von dort wird der "Hilferuf" umgehend an einen der ehrenamtlichen Helfer weitergeleitet.
Erster FAIRKAUFLADEN im Märkischen Viertel
"Fair kaufen" ist das Motto des Ladens im Märkischen Viertel, in dem seit September 2011 dreimal wöchentlich gebrauchte Kleidung und Fairtrade-Produkte zu fairen Preisen erworben werden kann. Eingerichtet wurde der FAIRKAUFLADEN – ein weiteres Projekt der Nachbarschaftshilfe im MV - durch das Evangelische Familienzentrum der Apostel-Petrus und Apostel-Johannes-Gemeinde. Die GESOBAU AG war an der Erstellung des Konzeptes maßgeblich beteiligt. Die finanzielle Förderung erfolgte durch die GESOBAU-Stiftung und viele andere vorwiegend ehrenamtliche Helfer.

Bewohnerinitiative Schillerhöhe
Aus der Mitte einer Ideenwerkstatt, die 2008 stattfand, entstand 2009 eine echte Bewohnerinitiative im Wedding, der "Runde Tisch Schillerhöhe". Mit Unterstützung der Kirchengemeinde St. Joseph - St. Aloisius, der Arbeiterwohlfahrt Mitte, engagierten Stadtteilbewohnern, des Seniorenzentrums Schwyzer Straße, der Siedlung 1892 e.G., des Bezirksamts Mitte, zahlreichen Mieterinnen und Mietern der Schillerhöhe und der GESOBAU ging ein bürgerschaftlicher Traum in Erfüllung.
Am 16. Juli 2009 konnte ein eigener Nachbarschaftstreff in der Schwyzer Straße 11 mit dem Namen "Schiller-Treff Nachbarschaftsinitiative" eröffnet werden. Die GESOBAU stellte dem Bewohnertreff kostenlos die Räume zur Verfügung und unterstützt seither das Projekt durch Projektmittel und Öffentlichkeitsarbeit.
